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Mobiles Arbeiten & Desksharing – der 11-Stufen-Trainingsplan
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Projekte zur Einführung von Mobilem Arbeiten und Sharingmodellen, das ist sozusagen das Cardio-Programm der Projektarbeit. Sie brauchen einen langen Atem, Sie brauchen Überzeugungskraft – und nicht einmal nur für die anderen, Sie brauchen die Erfahrung, wann welche Entscheidung getroffen werden sollte, auch wenn schon ganz am Anfang die Eifrigen über Möbel oder Farben diskutieren wollen. Und all das, wo die meisten wahrscheinlich nur ein oder zweimal im Leben eine wirkliche Transformation von Büroarbeitswelten steuern müssen.

Deswegen legen wir ein neues WebSeminar auf: den vollen Überblick über die Langstrecke eines Workplace-Projektes. Wir zeigen Ihnen die 9 Bausteine eines solchen Projektes. Bei allen Bausteinen können Sie natürlich auch „von der Seite“ einsteigen, je nach dem wie Sie stehen.

1. Orientierungsphase – in der die Idee zum Mobilen Arbeiten mit Sharingmodell greifbar gemacht wird, sprich, das Wozu, Weshalb und Wie der Veränderung. Hier ist vor allem Klarheit gefragt, was Mobiles Arbeiten für die Raumanforderungen eigentlich bedeutet. Unter uns eins vorneweg: Auf keinen Fall Großraum!

2. Projektformat – das passende Projektformat ist entscheidend für den Erfolgsfaktor Akzeptanz. Nur eine angemessene Einbeziehung von Entscheidern, Nutzern, Fachleuten und Gremien erzeugt ein mobiles Bewusstsein und sichert den Projekterfolg.

3. Akzeptanz – wir kennen alle(!)  Gründe, die gegen Mobiles Arbeiten vorgebracht werden, und wir liefern Ihnen das gesamte Rüstzeug, um mit Bedenken, Sorgen und Widerstreben vernünftig umgehen zu können und die Leute einzubeziehen. Ausgewogene Beteiligungsformate und Bewusstseinsbildung sind das Fundament der Akzeptanz für den Wandel.

4. Kommunikation – Eine gute, ausgewogene und zeitlich gut getaktete Kommunikation auf vielen “Kanälen“ muss sich wie ein roter Faden durch das Projekt ziehen. Seien Sie unbedingt ehrlich, verbindlich und klar!

5. Potenzialabschätzung von Gebäuden – was geht, ohne gleich alles in Schutt und Asche zu legen, und trotzdem einen deutlichen Effekt auf Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit zu schaffen!

6. Bereitstellungsstrategie – Sie haben mehrere Liegenschaften? Hier geht es an die Analyse: die richtigen Objekte (Portfolio-Sicht), die Gruppierung der Büronutzenden, die Wirtschaftlichkeit, die Definition der ersten konkreten Teilpropjekte.

7. Eingriffstiefe – nach der Analyse der Gebäude, geht es an die Szenario-Entwicklung – wieviel Umbau ist nötig?

8. Nutzungskonzept – mit dem Planungssoll untrennbar verbunden ist die Frage des gesamten neuen und mobilen Nutzungskonzeptes – welche Gruppen/ Teams arbeiten in der neuen Welt wie und wo? Das ist übrigens mehr als Architektur.

9. Definition des Planungssolls – yeah, die Architekten und Architektinnen können kommen, denn jetzt wird der Grundstein gelegt, was Sie später überhaupt brauchen.

10. Startschuss Bau bzw. Umbau – Zeitplan, Maßnahmenplan, Umzugsplan, Technikplan, Digitalisierungsplan

11. Einzug & Verankerung – einfach laufen lassen funktioniert nicht, neue Nutzung braucht ein bisschen Begleitung: Goldene Regeln, Monitoring, Steuerung, eben das i-Tüpfelchen.

Ja, da könnten wir eigentlich eine ganze Seminar-Reihe draus machen. Kommt noch! Aber zuerst fassen wir das alles im Überblick einmal zusammen.



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