Kerngeschäft wird auf den Cent gesteuert. Standortinfrastruktur bleibt im Nebel. Unternehmen wissen nicht, was Flächen, Labore, Werkstätten tatsächlich kosten – diese Vollkosten verschwinden im System, als stille Subvention, die nie als Entscheidung auf dem Tisch lag. Das ist kein Buchhaltungsdetail. Das ist der Punkt, an dem Unternehmen Steuerung entgleitet.
Was unsichtbar ist, lässt sich nicht steuern. Und während das Kerngeschäft Fläche und Infrastruktur verbraucht, ohne die Vollkosten dafür zu spüren, hält das FM den Betrieb unter Sparzwang am Laufen. Dabei sparen Unternehmen genau die Substanz kaputt, die ihr Geschäft tragen soll. Ein Teufelskreis: Wer investiert, spürt die Folgen nicht. Wer die Folgen trägt, entscheidet nicht.
In diesem Webinar machen wir diese Kosten zuerst sichtbar. Und dann zeigen wir, was sich ändert, wenn man den Konstruktionsfehler behebt!
Der Weg dahin: Das FM übernimmt die unternehmerische Verantwortung – Investitionshoheit, aber auch das Auslastungsrisiko des Standorts – und stellt dem eigenen Kerngeschäft Infrastruktur zu Vollkosten bereit. Aus dem Supportbereich wird ein Supportbusiness.
Für Unternehmen heißt das:
- Die Vollkosten werden sichtbar. Quersubventionen werden zur Entscheidung – bewusst gewährt oder gestrichen, aber nicht länger verdeckt.
- Sie investieren nicht mehr operativ in Liegenschaften – Sie finanzieren. Aus dem bisherigen Investor wird nun der Kapitalgeber.
- Ihr Kerngeschäft zahlt, was es nutzt – und verbraucht spürbar weniger.
- Das Standortrisiko wandert dorthin, wo es tatsächlich gesteuert werden kann.
Und die Kontrolle bleibt bei der Unternehmensführung! Sie hält die Finanzierung, setzt die strategischen Leitplanken und kann gezielt bezuschussen, wenn es dem Ertrag dient. Was sie abgibt, ist nicht die Kontrolle – sondern die Last.
Das ist ausdrücklich nicht die interne Leistungsverrechnung, die vielerorts gescheitert ist. Die hat Kosten umgebucht, ohne Risiko und Hoheit zu verschieben – Marktbürokratie ohne Marktanreiz. Wir reden über echte Kapitalverantwortung. Mit einer Kehrseite, die sich rechnet: Was das Kerngeschäft nicht braucht, entwickelt CoReFM weiter bis zum Drittgeschäft. Aus totem Betriebskapital wird Ertrag.



